g326 - ZiegenbockIV (2009), 152x181cm, Acrylfarbe weiß, Spraydose schwarz und weiß
© Galerie Fellner von Feldegg
g327 - ZiegenbockV (2009), 152x181cm, Acrylfarbe weiß, Spraydose schwarz und weiß
© Galerie Fellner von Feldegg
g328 - Mohr mit PouletII (2007), 151x130cm, Kohle, Spraydose, Acrylfarbe
© Galerie Fellner von Feldegg
g329 - Mohr mit FischtablettII (2007), 151x130cm, Kohle, Acryl, Spraydose
© Galerie Fellner von Feldegg
g330 - Mohr mit BirnenII (2007), 151x130cm, Kohle, Acrylfarbe, Spraydose
© Galerie Fellner von Feldegg
g331 - Mohr mit KuchentablettII (2007), 150x130cm, Kohle, Spraydose, Acrylfarbe
© Galerie Fellner von Feldegg
g316 - Haremsdame & Sultan, 32,9x39,2cmPlatten, Bogen 41x62cm, Linienätzradierung Bütten Alt Lünen 300g
© Galerie Fellner von Feldegg
g317 - Europa auf dem Bullen, 32,9x39,2cm, Bogen 41x62cm Linienätzradierung Bütten Alt Lünen 300g
© Galerie Fellner von Feldegg
g319 - Vreneli macht Wetterhorn, 49,5x33,0cm, 2 Platten (1+5) Bogen 41x62cm, Linienätzradierung, Bütten Alt Lünen 300g
© Galerie Fellner von Feldegg

Thomas Ruch

Ausgangspunkt der Werke Thomas Ruchs ist stets der Strich; der Strich als Spur menschlichen Tuns. Über das Sehen werden die Striche zur Linie; die Linie als das, was gedacht wird, mit der die ganze Welt darstellbar wird. Sie hilft die Welt zu begreifen.

 

Bei seiner Arbeit bedient sich Thomas Ruch der unterschiedlichen druckgraphischen Methoden..Hier wird Thomas Ruch zitiert:

„Graphik zu machen ist ein menschliches Grundbedürfnis.  Bereits unsere Bewegungen in der Welt bringen Graphik hervor. Den Ursprung der Graphik sehe ich deshalb aus einem archaischen Gestus hervorkommend. Dieser primäre Gestus von Graphik ist mir Beweis dafür,  dass ich bin, und dass ich mir ein Stück Leben vergegenwärtige.  Ich stehe mit meinem Füßen auf der Erde, der Druckstock sind meine nackten Füße,  der Druckträger ist der Boden und während des Gehens reproduziere ich diesen Druckvorgang andauernd.


Lithografie,  Seriegraphie, Photographie,  Holzschnitt, Radierung,  Monotypie, Frottage,  etc. mögen Beispiele für druckgraphische Methoden sein,  zeigen aber nur einen Teil der graphischen Welt überhaupt.


Am Beispiel der Radierung versuche ich zu zeigen,  was graphisches Denken heißen kann. Ich versuche  graphische Prozesse sichtbar zu machen.  Das haptische Tun ist Ausgangspunkt der Diskussion, dabei geht es darum die Fragen herauszukristalli-sieren,  die für das Erkennen der eigenen künstlerischen Haltung relevant sind.

 

Vita

1963                in Basel geboren
1979                Vorkurs Kunstgewerbeschule Basel
1995 – 2002     Studium an der 
                       Kunstakademie Düsseldorf
                       (Eggenschwiler, Klapheck, Jetelova)
2001                Meisterschüler der 
                       Kunstakademie Düsseldorf
2001                Akademiebrief der 
                       Kunstakademie Düsseldorf
lebt in Düsseldorf und Basel