Reichenberger, Peter

Eindrücke vom Messestand "Art Frankfurt 2004"
g215 - HTA 0-90 blau-violett (1989)
145 x 93 cm, Handtellerabdrücke, Öl auf Leinwand
© 2008 Galerie Fellner von Feldegg
g214 - HTA 0-90 rot-blau-grün (1996)
145 x 93 cm, Handtellerabdrücke, Öl auf Leinwand
© 2008 Galerie Fellner von Feldegg

Gedanken zum Werk von Peter Reichenberger

„Der Glaube an die Technologie ist durch den Glauben an den künstlerischen Vorgang abgelöst worden“ (Harald Szeemann: „when attitudes became form“) 

Thema des Werkes von Peter Reichenberger ist die Absicht, das Unbegrenzte im Begrenzten sichtbar zu machen. Für ihn sind Bilder „Ausschnitte des Lebens“. Es handelt sich dabei nicht um eine Form von Religiosität, sondern um eine „Frömmigkeit des Daseins“ im Hier und Jetzt, die für sich gesehen „heil machen“ kann. Wie Szeemann erkennt, sind nicht mehr die Fragen der Gestaltung Thema und Inhalt der heutigen Künste, sondern vielmehr die Tätigkeit des Menschen, des Künstlers selbst.

Vielfalt ist im Werk von Reichenberger nicht zwingend erwünscht. Vielmehr bewegt sich seine Malerei in einem Bereich, in dem die Wiederholung ein integraler Bestandteil ist. Die Wiederholung ist ein Teil des Lebens. Wenn der Prozess das Ziel ist, kam der Prozess wiederholt werden und führt dennoch jedes Mal zu einem anderen Ergebnis.

 

Ausstellung 25.01. - 21.03.2004:
"Peter Reichenberger - Wahrnehmung des Anderen"