Herbert Mehler

WV 723 (2006) (Schlange)
228 x 52 x 52 cm, Corten-Stahl
© Galerie Fellner von Feldegg
WV 716 Säule (Elypse) (2006)
300 x 80 x 80 cm, Corten-Stahl
© Galerie Fellner von Feldegg
WV 716 Säule (Elypse) (2006)
300 x 80 x 80 cm, Corten-Stahl
© Galerie Fellner von Feldegg
WV 740 Bella Donna (2008)
378 x 111 x 111 cm, Corten-Stahl
© Galerie Fellner von Feldegg
Ensemble
Corten-Stahl
© Galerie Fellner von Feldegg
Ensemble
Corten-Stahl
© Galerie Fellner von Feldegg
Ensemble
Corten-Stahl
© Galerie Fellner von Feldegg
WV 711 Tulpe (2006)
290 x 120 x 120 cm, Corten-Stahl
© Galerie Fellner von Feldegg
WV 667 Zuccetta (2003)
33 x 50 x 50 cm, Stahl, grün beschichtet
© Galerie Fellner von Feldegg
WV 667 Zuccetta Blattgold(2003)
33 x 50 x 50 cm, Stahl, WV 667 Zuccetta (2003)
© Galerie Fellner von Feldegg
Kavex 4 (2006) Zeichnung
22 x 16 cm, Kreide auf Fabriano-Cottonpapier
© Galerie Fellner von Feldegg
Kavex 7 (2006) Zeichnung
22 x 16 cm, Kreide auf Fabriano-Cottonpapier
© Galerie Fellner von Feldegg

Experimentell hervorragendes Handwerk gehören zur Bildhauerkunst wie Phantasie, schöpferische Gestaltungskraft und Kenntnisse der Statik wie des Materialverhaltens der Großskulpturen im Außenraum. Herbert Mehler gehört in die Riege dieser Künstler. Seine Werke zeichnen sich durch  eine intelligent entwickelte  Formensprache  aus,  die er zur Zeit noch selbst bewegen kann.  Er ist überzeugend  in der Intensität seiner  Arbeit. In der Wahrnehmung Herbert Mehlers kann der Betrachter der Gestaltungskraft  mit Respekt und Staunen begegnen.

Die aus Stahl oder Corten-Stahl geschweißten Arbeiten orientieren sich in erster Linie an floralen Formen der Natur.

KAVEX – der Titel seines Kataloges - ist entstanden durch seine konkaven und konvexen Formen,  die zu einer neuen Werkgruppe gehören.

Konträr zur harten Materialität und auch zum handfesten Entstehungsprozess erscheinen seine Skulpturen oft spielerisch und leicht, wodurch der Künstler scheinbare Gegensätze miteinander vereint.

Die in seinem eigens entwickelten Verfahren  patinierten Oberflächen erscheinen im Außenraum in unterschiedlichen Lichtverhältnissen dunkel bis zu einem fast leuchtenden gelb - orange - braun. 

Diese wechselnden Farben lassen das harte Material des Stahls in eine sanftere, harmonische Erscheinung treten,  die dem Betrachter immer neue Versionen bieten.  Der harte Stahl erscheint in einem samtenen Kleid.

Seit einigen Jahren  überträgt Mehler den Formenkanon seiner Werke in große Formate. Dabei beweist sich die Kraft der Arbeiten, die sich als Großskulptur um so mehr an der Grenze zwischen scheinbarer Leichtigkeit und Massivität bewegen. Im Außenraum der Galerie Fellner von Feldegg sind verschiedene Skulpturen im großen Format zu einem Gesamtensemble vereint.

Herbert Mehler erhielt u. a. 2007 den Kulturpreis der Stadt Würzburg sowie den Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten.  Inzwischen stehen eine stattliche Anzahl großer Skulpturen im öffentlichen wie auch im privaten Raum.

 

Vita

1949 geboren in Steinau / Fulda

1972–76 Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg

1996 Anerkennungspreis der Nürnberger Nachrichten

2000 Gründung von „riedenheim project“

Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstler

 

Werke von Herbert Mehler sind in öffentlichen und privaten Sammlungen und Räumen zu sehen.